Nachträge zum Buch

Hier informieren wir über neue Ergebnisse unserer fortgesetzten Recherchen. Vielleicht besitzen Sie noch unbekannte Werke von CAS oder wissen Ergänzendes zu berichten. Wir freuen uns, wenn Sie uns solches wissen lassen.

Was wurde 1938 beim Kirchenbau in Heimberg den Kunstschaffenden  bezahlt?

Auszug aus der Abrechnung Kirchenbau:

……..

Tschabold Kunstmaler St.bg              Entwurf der Glasfenster                    1 000

Boss Glasmaler Bern                           Ausführung der Glasfenster              3 000

A.Schmalz Heimberg                         Wandmosaik                                           900                                      

A.Schmalz Heimberg                         Taufstein                                                  800

…….

Stundenlohn eines Bauarbeiters 1938: Fr. 1.50
ma. 10.10.19

Friedrich von Steiger

Aufgetaucht bei Signer Uhwiesen.

Sehr schönes Exemplar.

Im Besitz von E.Marti, Heimberg

ma. 14.08.19

Ein Werk von Tschabold in der Arbeitsmappe von CAS

Wie ist das kleine Bild wohl in die Arbeitsmappe von CAS gelangt ?

Text und Signatur:

„Scilly Inseln Tresco          Roman Tschabold 1932“

ma, 11.03.19

Zwei Tschabolds aus dem Zettelkasten von CAS

Aus dem Buch “Roman Tschabold“ von Stefan Biffiger: “.. jedenfalls hat er für deren Jahresessen Karikaturen und Schnitzelbänke gezeichnet, … .“

Die Wege der beiden je völlig unterschiedlichen Künstler haben sich wohl öfter gekreuzt; etwa bei der Arbeit an den Fenstern durch Tschabold und am Taufstein der Kirche Heimberg durch Schmalz oder als Mitglieder der „Freie Gruppe“ – einem Zusammenschluss von acht Künstlern, die sich vermehrte Ausstellungsmöglichkeiten erstritten.

Weiteres zu den beiden Künstlern nachzulesen in den beiden Biografien.

ma, 14.11.18

Begegnung R.Tschabold und C.A.Schmalz

Ihre Werke in der Kirche Heimberg 1938

ma, 14.11.18

Achtung FAD ist nicht CAS.

Bei der Recherche zu Cäsar Adolf Schmalz sind mehrere Bilder mit der Signatur FAS aufgetaucht.

FAS ist der älteste Bruder von CAS: Franz Adolf Schmalz (1877 -1943)

Die Darstellung des Geometers erinnert an eine lange Reihe von Geometern in den Generationen vor und nach Cäsar Adolf Schmalz.

Franz Adolf Schmalz hat seine Frau Julia Gabriel während der Arbeit als Geometer beim Bau der Albulabahn kennen gelernt.

ma, 27.10.18

Groteskkrug

Gefunden im Auktionshaus Zofingen.

Ein besonderes Werk mit spezieller Signatur, das einerseits die schalkhafte Seite von CAS spiegelt und andererseits Rätsel aufgibt.

Für wen wurde der Krug angefertigt? Was steckt hinter diesem Sujet? Könnte eine Verbindung zu einer Studentschaft bestehen?

Wie hat CAS wohl dieses Werk benannt? Gibt es weitere Stücke in dieser Art? …..

Kann jemand weiterhelfen? Besten Dank.

ma, 25.08.18

Weiterer Micheli aufgetaucht

Er befindet sich beim Medizinmuseum der Uni Zürich.

Zur Zeit ist er ausgestellt im Schloss Jegenstorf im Rahmen der Ausstellung „Unsere Frauen“ (bis 14.Oktober 2018)

Zur Kleinplastik ist ein Brief aufgetaucht in dem die Medizinhistorikerin Frau Dr. Martha Meyer-Salzmann am 10.05.1975 ihre Vermutungen zum Künstler und zum Überbringer der Figur festhält. Aus dem Schreiben

„… dass sie von einem Hobby-Töpfer hergestellt wurde und sie in Langnau oder Heimberg zum Brennen gab. …. Der Name Schmalz lasse an den Architekten oder an den Dichter Schmalz in Konolfingen denken.“

Weiter glaubt sie, dass die Figur mit andern Gegenständen von einem Arzt in Oberdiessbach ans Institut gelangt wäre.

“ Wenn dies Figur von diesem geschenkt wurde, liesse sich auch an ein humoristisches Geschenk von Schmalz an diesen Arzt denken.“

ma, 16.08.18

Der alte Fritz / Kaiser Willhelm II

Bisher unbekannte Kleinplastik gefunden in Riccardo (Angebot beendet 29.04.18)

Wo befindet sich die Figur ? Gibt es wohl weitere ?

Wir freuen uns über Meldungen zu weiteren bisher unbekannten Werken von CAS.

ma. 08.06.18

Über die Landesgrenzen hinaus !

„C. A. Schmalz1887 – 1966 / Leben und Werk mit Pinsel Stift und Lehm“ hat es offensichtlich bis in die Bestände der Deutschen Nationalbibliothek geschafft.

Wer sich für das Buch interessiert, meldet sich wohl aber einfacher mit einer Bestellung über diese Webseite.

ma.02.06.18

Zum 100. Todestag von Ferdinad Hodler

Aus dem 1965 von CAS geschriebenen Lebensbericht unter dem Titel:

„Was dem Dölfi passiert ist 1887 – 1966“ berichtet er über seinen Aufenthalt in Madrid 1908.

Ich fand in der Nähe des Prado Unterkunft und Essen. Als ich den Namen und alle Angaben eingetragen hatte,   sagte mir der Chef des Büros, Senhor es hat fünf Männer aus ihrem Land hier, ich will Sie denen vorstellen. Im Caffee waren fünfe und tranken Limonade oder Bier  ……. .. Der erste Mann hiess Ferdinand Hodler, der blonde  lange nannte sich Blom und war von Bern. … .

Ferdinand Hodler  und auch die andern hatten viel Verständnis für den jungen Weltenbummler. …. .

Am Nachmittag habe ich im Prado meinen Heisshunger befriedigt.  … . Hodler Ferdinand arbeitete an einer Kopie von Velasques Kreuzabnahme.

Weiss jemand Näheres über Hodlers Aufenthalt in Madrid ?

Gab es noch weitere Kontakte zwischen Hodler und CAS ?

ma.15.05.18

Auftragsarbeiten aus dem Hause Schmalz

Die Arbeiten stehen für die Zusammenarbeit von Vater Cäsar Adolf Schmalz mit seinem Sohn Hans Schmalz im Rebli in Heimberg.

Wer weiss mehr über die abgebildeten Stücke ?

Was war das Heimberger Ehr u. Frei-Schiessen ?

ma.15.05.18

Wo ist „General Wille“ entstanden ?

Beim genaueren Betrachten der beiden in Triengen gefundenen Figuren fällt auf, dass zwar die Gesichter fotografisch genau gearbeitet sind, die übrige Bemalung aber viel gröber und unsorgfältiger ist als bei späteren Kleinplastiken von CAS. Man beachte das Datum der Dankeskarte (9.4.16) also während dem Krieg, wo CAS lange Zei als Soldat an der Grenze im Jura Dienst leistete.

War wohl eine der gefundenen Statuetten wirklich einmal bei General Wille oder ist diese noch unterwegs ?

Die beiden Plastiken sind sicher nicht im Rebli entstanden, weil CAS damals noch am Kilchstutz in Heimberg wohnte. Sind es vielleicht Arbeiten während des Urlaubs oder während längeren Unterbrüchen der Aktivdienstzeit am damaligen Arbeitsort in einer Töpferei in Steffisburg oder in Heimberg ? Könnte man sich vielleicht auch vorstellen, dass CAS während des Grenzdienstes  bei einem Töpfer im Jura daran arbeiten konnte ? Viele Bilder zeugen davon, dass CAS auch während seiner Militärdienstzeit künstlerisch tätig war.

ma.,03.05.18

Trilogie Tod

Drei Keramikteller in spezieller Bemalung zum Thema Tod.

entdeckt bei Werner Gut, Triengen.

Weitere Funde aus der Sammlung von Werner Gut finden Sie unter den Rubriken „Töpfer“ und „Plastiker“

ma.,01.05.18

Quid juris in rot

Die Figur hergestellt aus Anlass des schweizerischen Juristentages im September 1922 in Thun gibt es offenbar auch rot bemalt. Die abgebildete Kleinplastik trägt den gleichen handgeschriebenen Vermerk wie die im historischen Museum Bern gefundene.

«Schweiz. Jur. Tag Thun Sept. 1922»

ma., 15.04.18

General Wille:  Kleine Statuette gefunden !

Werner Gut meldet:

Bei den beiden am 10.04.18 fotografierten Figuren (siehe Bild) muss es sich auf Grund des Vergleichs mit der Fotografie ganz sicher um General Wille und die auf der Karte erwähnte  „kleine Statuette von mir“ handeln.

Besten Dank. Die Suche ist erfolgreich abgeschlossen.

ma., 11.04.18

Grosse Sammlung mit Thunerkeramik entdeckt

Über die Veröffentlichung des Buches zu C. A. Schmalz sind wir auf Werner Gut , KunstGut AG in 6234 Triengen gestossen.

In seiner umfangreichen Sammlung befinden sich neben bereits bekannten Arbeiten von CAS auch bisher noch nicht bekannte.

Wir werden die Bilder in nächster Zeit  in den entsprechenden Rubriken aufschalten.

Auch neue Stücke von Sohn Hans Schmalz (wie nebenstehend abgebildet) sind aufgetaucht.

11.04.18 / ma

CAS als Lehrer 

1931 -1933 wirkte C. A. Schmalz als Lehrer an der École suisse de Céramique. Ein Ausschnitt aus „Was dem Dölfi geschah“

Schüler sind aus vielen Ländern da bis 30-jährige. Peruaner, Lateinamerikaner, Welschschweizer u. einige aus der deutschen Schweiz. Nur zu bald entdecke ich die Schwierigkeiten. Viele Bürschchen haben zu viel Geld und verbringen die Abende in Dancings ect oder spielen schon den grossen Künstler. Weisen Klassendiplom von verschiedenen Schulen vor und wollen hier ihr Diplom erschlafen oder kaufen.

Erinnerungsstücke aus dieser Zeit haben wir bisher nur wenige gefunden. Rechts ein Stück aus der Fotokiste.Beschriftung: école céram. Chavannes

ma. , 31.03.18

Wann trat CAS seine Norwegenreise an ?

CAS berichtet:

In jungen Jahren fehlt das Geld, im Alter die Kraft, um ferne Länder erleben zu können. Vor der letzten grossen Reise möchte man gerne den Jugendtraum noch erfüllen. Trotz 78 bis 82 Jahren fehlt es nicht an Mut. Viele möchten so gerne einmal einen Lachs fangen, den König des Nordens. Ein alter englischer Arzt hat mir gesagt, er bitte den lieben Gott um einen guten Fisch über ein Pfund schwer, damit er nicht bis zum Tod lügen müsse.

Das Reisedatum war aus dem umfangreichen Reisebericht nicht ersichtlich. Eine Postkarte (siehe Bild) und eine Zeichnung der Grosstochter mit aufgeklebtem Füfrappenstück lieferten nun das richtige Reisedatum.

ma. / 28.03.18

zu Quid juris

Das Bild rechts zeigt den nach Recht suchenden Juristen im Historischen Museum Bern.

Bei dieser Plastik ist das Tintenfass –  wie wohl ursprünglich vorgesehen – mit einer kleinen Kugel verschlossen. Bei andern fehlt sie meist.

Dazu die Auskunft von Annette.Kniep, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bernisches Historisches Museum

Bei unserem Juristen scheint es sich im Übrigen um eine Auftragsarbeit zu handeln. Die gesamte Inschrift lautet gemäss Inventarkarte: «Schweiz. Jur. Tag Thun Sept. 1922», im selben Jahr wurde es bereits ins Museum aufgenommen, als Geschenk des Bernischen Juristenvereins. Unsere Sammlung hat sich zu dieser Zeit noch verstärkt auf damals als historisch geltende Sachen konzentriert (d.h. Objekte aus der Zeit vor ca. 1850), es spricht daher für das Objekt, dass es als zeitgenössisches Kunstwerk in die Sammlung aufgenommen wurde.

Der Auftrag dürfte wohl durch einen Juristen aus der Familie Schmalz  vermittelt worden sein.

ma. /27.03.18

Der Bund, 8.12. 57

Eine Statistik von 1952 verzeichnet in Heimberg und Steffisburg nur noch ein Dutzend Töpfereien, die neben den traditionellen Produkten auch Geschirr in neuzeitlichen, kunstgewerblichen Formen und Farben herstellen. Aber noch immer sind in Schützen-, Turner-, Fischer- und Familienstuben die Keramiken aus Heimberg wertgeschätzt. Besonders auch die Mosaikplatten, wie sie u. a. C. A. Schmalz neben Tier- und historischen Figuren schafft, haben Eingang in neuzeitlich-heimelige Wohnungen gefunden.

Quelle: www.e-periodica.ch/cntmng?pid=kkf-002:1958:-::293

ma. / 17.03.18

 C. A. Schmalz und General Wille

Ansichtskarte von General Wille

Text auf der Rückseite:

Ich danke recht herzlich für die Zusendung der hübschen kleinen Statuette von mir.

gez. UWille, General / 9.4.16

Wer weiss mehr über die „kleine Statuette von mir“ oder die Beziehung Schmalz – Wille ?

CAS beim Betrachten der Büste des Generals  /  Wann, wo ?

ma ./ 13.03.18